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Gerda Breuer

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ERRELL

2011

152 Seiten
über 100 Abbildungen in s/w und Farbe
Hardcover
Format: 22 x 20 cm

ISBN 978-3-9811973-2-7

Kunst und Krefeld e.V. (Hg.), Gerda Breuer, Ronny Loewy, Johannes Saenger:
Richard Errell. Deutschland – Israel – Schweiz. Stationen eines jüdischen Künstlerlebens.
Krefeld, 2011

Gestaltung: Christof Becker

»Die Zeit, in der Errell mit dem Medium Fotografie in der Werbung zu arbeiten beginnt, ist einerseits gekennzeichnet von einer sich rasant entwickelnden Fototechnik – der preiswerten Kleinbildkamera und des Rollfilms beispielsweise –, andererseits aber auch von der Diskussion um eine zeitgemäße und selbstbewusste Fotografie. Sie will nicht mehr die höher gewertete freie Kunst als
»Kunstphotographie«, orientiert an der Malerei des 19. Jahrhunderts, nachahmen, sondern die ihr eigenen Bedingungen zur Geltung bringen – eine »fotografische Fotografie« sein, wie es Albert Renger-Patzsch, der bekannteste Vertreter der »Neuen Sachlichkeit«, nennt.«

Aus: Gerda Breuer: »Es liegt in der Luft« – Zur Werbegrafik der 20er und frühen 30er Jahre von Errell. In: Kunst & Krefeld e.V. (Hg.): Richard Errell. Deutschland – Israel – Schweiz. Stationen eines jüdischen Künstlerlebens, Krefeld 2011, S.
28-53, hier S. 42f.

CoverGRAEFF

2010

jovis Verlag Berlin
www.jovis.de

340 Seiten
mit 133 farb. und 223 s/w Abbildungen
Hardcover
Format: 23 x 30 cm

ISBN 978-3-86859-057-9

Gerda Breuer (Hg.): Werner Graeff (1901–1978). Der Künstleringenieur.
jovis Verlag, Berlin, 2010

Gestaltung: Christof Becker, Marc-André Schwarzer

Die Publikation wird von der Doppelausstellung »Es kommt der neue Ingenieur! Max Burchartz und Werner Graeff am Bauhaus« begleitet, die vom 20. Februar bis 18. April 2010 in den Meisterhäusern Kandinsky/Klee in Dessau–Roßlau gezeigt wird.

Der Katalog wird finanziert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach–Stiftung, Essen.

Werner Graeff kam 1921 ans Bauhaus und zählte nach seinem Studium bei Johannes Itten zu der äußerst impulsgebenden Gruppe der Bauhausstudenten um van Doesburg. Diese Zeit ist der Nucleus seiner Entwicklung zum vorwiegend konstruktivistischen Künstler. Er wurde Mitglied der niederländischen de Stijl-Gruppe und gründete mit dem Filmer Hans Richter die Zeitschrift »G«, wo er die Texte »Es kommt der neue Ingenieur« und »Wir wollen nicht länger Analphabeten sein« herausgab. 1927 war er PR-Chef der Architekturausstellung auf dem Weißenhof in Stuttgart, veröffentlichte die Bücher »Bau und Wohnung« sowie »Innenräume« und anschließend die Schrift »Es kommt der neue Fotograf!«. Seine Beschäftigung mit dem abstrakten Film intensivierte er zusammen mit Hans Richter. Graeff zählt zur Avantgarde dieser Zeit. 1934 emigrierte er nach Spanien und entfaltete auch weiterhin mit zahlreichen Aktivitäten das Werk eines äußerst produktiven Multitalents. Wie Burchartz wurde er Lehrer für Fotografie und Grafik an der Folkwang Schule in Essen und widmete sich in seinem Spätwerk der Malerei und der künstlerischen Gestaltung des Ruhrgebiets.

BurchartzCover

jovis Verlag Berlin
www.jovis.de

320 Seiten
mit 168 farb. und 218 s/w Abbildungen
Hardcover
Format: 23 x 30 cm

ISBN 978-3-86859-058-6

Gerda Breuer (Hg.): Max Burchartz. 1887–1961. Künstler. Typograf. Pädagoge.
Jovis–Verlag, Berlin, 2010

Gestaltung: Julia Meer

Die Publikation wird von der Doppelausstellung »Es kommt der neue Ingenieur! Max Burchartz und Werner Graeff am Bauhaus« begleitet, die vom 20. Februar bis 18. April 2010 in den Meisterhäusern Kandinsky/Klee in Dessau–Roßlau gezeigt wird.

Der 1887 in Wuppertal geborene Max Burchartz kam, nach seiner Ausbildung zum Maler an der Kunstakademie Düsseldorf, ebenfalls 1921 nach Weimar, zählte zum Kreis der Künstler am Ort, die die Kurse von Theo van Doesburg besuchten, pflegte ein freundschaftliches Verhältnis mit Lehrern des Bauhauses und arbeitete in Buchveröffentlichungen mit ihnen zusammen. Wie Graeff nahm er an den entscheidenden Aktivitäten der elementaristischen Avantgarde teil. Und auch ähnlich wie dieser gab er seine Malerei auf. Er verschrieb sich nun ganz der Neuen Gestaltung in Typografie und Werbung. 1924 zog er aus diesem Grund ins Kerngebiet industrieller Entwicklung um: in das Ruhrgebiet und gründete in Bochum die Werbeagentur »werbebau«. Es entstand eine für diese Zeit ausgesprochen radikale Typografie. Er schrieb, ähnlich wie Graeff, zahlreiche programmatische Artikel in einschlägigen internationalen Fachzeitschriften und gab kunsttheoretische und -pädagogische Bücher heraus. Ab 1926 begann, mit Unterbrechungen, seine Lehrtätigkeit an der Folkwangschule in Essen. Burchartz' Kunst wird 1937 auf der Femeausstellung »Entartete Kunst« in München gezeigt, seine Malerei als »bolschewistische Entartung« diskreditiert. Nach dem Krieg wurde er wiederum Lehrer an der Folkwang Schule Essen. 1961 starb er in Essen; posthum erschien seiner Gestaltungslehre »Schule des Schauens«.

U1schwippert

jovis Verlag Berlin
www.jovis.de

688 Seiten
mit ca. 550 Abbildungen
Hardcover
Format: 24,2 x 30 cm

ISBN 978-3-86859-054-8

Gerda Breuer // Pia Mingels // Christopher Oestereich (Hg.):
Hans Schwippert (1899–1973). Moderation des Wiederaufbaus

Gestaltung: Pia Mingels

Mit der Vita des Architekten Hans Schwippert (1899-1973) verbindet sich der architekturgestalterische Neuanfang der BRD. Unausläschlich im Gedächtnis geblieben ist den meisten Bundesbürgern sein Entwurf für das Deutsche Bundeshaus in Bonn 1948/49, das mit seiner lichtdurchfluteten Glasarchitektur, der kreisförmigen Anordnung der Sitze im Plenarsaal und dem sachlich-bescheidenen Interieur Politik in gewandelten Zeiten versinnbildlichte. Schwippert prägte indes in weiteren leitenden Funktionen den Geist des Wiederaufbaus: ob als langjähriger Vorsitzender des Deutschen Werkbundes, als Verfasser der Ausstellungskonzeptionen im Deutschen Pavillon der Brüsseler Weltausstellung 1958, als Direktor der Kunstakademie in Düsseldorf oder mit einem Hochhaus auf der INTERBAU 1957 im Hansaviertel Berlin. Nicht zuletzt wegen eines ausgeprägten Netzwerkes an Gleichgesinnten hatte er großen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung der Nachkriegsdekaden.

Autoren: Gerda Breuer, Sandra Conzelmann-Wagner, Leif Hallerbach, Adam Oellers, Paul Sigel.
Mit einer Anthologie der Schriften von Schwippert, zusammengestellt von Christpher Oesereich.

Schwippert01

2009

Ausgezeichnet von
»Stiftung Buchkunst«


Prämierung als eines der schönsten deutschen Bücher 2009
 

DAM Architekturbuchpreis

in der Kategorie: Dokumentation von Zeitgeschichte mit Architektur

Herausgeberin: Gerda Breuer
Gestaltung: Christof Becker
 

Wasmuth Verlag

112 Seiten mit 45 Abbildungen
Format 18 x 26 cm, Paperback

ISBN: 978 3 8030 0713 1

Gerda Breuer: Hans Schwippert. Bonner Bundeshaus 1949

Vor 60 Jahren, am 7. September 1949, trat der Deutsche Bundestag zum ersten Mal zusammen und weihte damit das Bundeshaus in Bonn ein. Der Architekt des ersten Parlamentsgebäudes war Hans Schwippert. Ihm wurde damit der Entwurf des wichtigsten Gebäudes der Nachkriegszeit anvertraut. Das Jubiläum ist Anlass für die Publikation »Hans Schwippert. Bonner Bundeshaus« von Prof. Dr. Gerda Breuer. Eine umfassende Monografie zum Werk des Architekten, der maßgeblich am Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligt war, wird Ende des Jahres folgen. Der Vortrag wird das bedeutendste Werk von Schwippert im architektur- und zeitgeschichtlichen Kontext der Nachkriegszeit vorstellen.

Die Publikation Hans Schwippert – Bonner Bundeshaus, 1949 v. Gerda Breuer, Gestaltung: Christof Becker, Wasmuth Verlag, Tübingen ist beim diesjährigen Architekturbuchpreis des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt am Main von der Jury als Preisträger bestimmt worden. Aus insgesamt 200 Einsendungen von 60 internationalen Verlagen wurden fünf (gleichrangige) Preisträger in den Kategorien Monografie, Historische Monografie, Dokumentation von Zeitgeschichte mit Architektur, Fotografie / Bildband und Lehrbuch ausgewählt.
Das Buch erhielt den Preis für die Kategorie »Dokumentation von Zeitgeschichte mit Architektur«.
Die preisgekrönten Bücher wurden am 15.10.2009 zusätzlich auf der Frankfurter Buchmesse im Rahmen einer Preisverleihung vorgestellt.

Die Publikation Hans Schwippert – Bonner Bundeshaus, 1949 v. Gerda Breuer, Gestaltung: Christof Becker, Wasmuth Verlag, Tübingen ist von der Stiftung Buchkunst als eines der schönsten deutschen Bücher 2009 unter 1035 eingereichten Büchern prämiert worden.

Buchvorstellung: Vortrag mit Originalfilmen von Plenarsitzungen
27.10.2009 á 18.00 Uhr // Galerie im Kolkmannhaus // Hofaue 51–55

Radical01

2008

Ausstellung

Gerda Breuer: Architettura radicale – Anti-Design Italienische Gegenbewegung 1965–1975

Gropius01

Katalog

Walter Gropius. Amerikareise 1928 /
Walter Gropius. American Journey 1928

280 Seiten, Softcover
mit über 200 Abbildungen


Ausstellung

Gerda Breuer / Annemarie Jaeggi (Hg.):
Walter Gropius. Amerikareise 1928 / Walter Gropius. American Journey 1928

dasguteleben01

2007

broschiert, 320 Seiten

29,6 x 21,2 x 2,4 cm

Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/Berlin

ISBN-10 3803032075
ISBN-13 978-3803032072

Symposium

Gerda Breuer (HG.): Das gute Leben. Der deutsche Werkbund nach 1945.

Nach seiner Auflösung im »Dritten Reich« formierte sich der Deutsche Werkbund in den ersten Nachkriegsjahren neu und löste heftige Diskussionen über Sinn und Ausrichtung einer zeitgemäßen Formgestaltung aus. Mit großer moralischer Verve wurde der Zusammenhang zwischen der Auffassung von guter Architektur bzw. Produktgestaltung und dem Geist der Modernisierung beschworen. »Jede neue Zeit fordert einen neuen Menschen«, im Sprachduktus der zwanziger Jahre erhebt nun Otto Bartning 1950 den alten Anspruch der Moderne an seine eigene Zeit. Gelungene Formgebung war –Metapher für eine gute Lebensgestaltung und eine intakte Gesellschaft. Von der unmittelbaren Nachkriegszeit über die Phase des einsetzenden Wirtschaftswunders und seiner Ideologie der – »Konsumdemokratie« bis zum Ende der 60er Jahre, der Bildung der Großen Koalition und der Zeit des Protestes gegen das moderne Design nahm der Werkbund unterschiedliche Haltungen ein.

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