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Gerda Breuer

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FolkwangCover

2012

484 Seiten
ca. 240 Farb- und s/w-Abbildungen
Flexcover
19 x 26 cm

ISBN 978-3-8030-3212-3

Gerda Breuer, Sabine Bartelsheim, Christopher Oestereich (Hg.): Lehre und Lehrer an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen – Von den Anfängen bis 1972. Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen / Berlin.

Gestaltung: Christof Becker, Marc Schwarzer

Buchvorstellung
Samstag, 14. Juli 2012, 17.30 Uhr
SANAA-Gebäude auf Zollverein (im Rahmen des
Sichtwerk 2012)

Die Essener Designerschule gehörte stets zu den bedeutendsten, innovativsten Ausbildungsstätten für Gestalter durch alle wechselnden Zeitläufte vierer verschiedener Gesellschaftssysteme hindurch: vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und die NS-Diktatur bis hin zur Bundesrepublik. Dabei hob nicht nur das Folkwang-Konzept – der Versuch, bildende, angewandte und darstellende Künste an einem Ort zusammenzuführen – die Essener Einrichtung aus der Anzahl verwandter Institute heraus. Gerade die Folkwang-Schule wirkte durch das Zusammenwachsen von Lehrenden und Lernenden als Ort, der eine ganz eigene berufliche Gruppenidentität ermöglichte.

Der vorliegende Band nähert sich dem Phänomen Folkwang-Schule auf verschiedene Weise. Wissenschaftlich fundierte Texte beleuchten zentrale Aspekte der bewegten Geschichte der Schule, wie die Entwicklung einzelner Fachrichtungen, wie Grafik, Fotografie oder Industrie-Design, die Veränderungen während der NS-Zeit und die Neuorientierungen in der Zeit des Wiederaufbaus nach 1945. Sie würdigen herausragende Lehrpersönlichkeiten wie den langjährigen Leiter Alfred Fischer oder die Pioniere professioneller Fotografie Albert Renger-Patzsch und Otto Steinert. Begleitet sind die Texte von historischen Dokumenten, die den Wandel der Lehre, aber auch Auseinandersetzungen während der NS-Diktatur belegen. Ebenso enthält der Band eine umfassende Sammlung biografischer Skizzen zu beinahe allen Lehrpersönlichkeiten bis Anfang der 1970er Jahre.

Breiten Raum nehmen Interviews und Erinnerungen ehemaliger Studierender und Lehrender ein, die die historische Betrachtung um ihre unmittelbaren Eindrücke bereichern. Eine große Auswahl von Bildern aus dem Alltag der Schule illustriert ihre Geschichte und Leistung in den ersten sechzig Jahren.

TypografinnenCover

608 Seiten
554 Farb- und s/w Abbildungen
Flexocover
Format: 18 x 23 cm


ISBN 978-3-86859-153-8

Gerda Breuer / Julia Meer (Hg.): Woman in Graphic Design 1890–2012 – Frauen und Grafik-Design. jovis Verlag, Berlin.

Gestaltung: Julia Meer

Warum gibt es in der Designgeschichte scheinbar so wenige Frauen? Warum sprechen immer noch so wenige Frauen auf Konferenzen? Warum werden ehemals bekannte Frauen ›vergessen‹? Welche Auswirkungen hat die Gender-Debatte auf den heutigen Arbeitsalltag? Werden Frauen heute allein aufgrund der Qualität ihrer Arbeiten beurteilt?
Seit den Anfängen der Professionalisierung haben Grafik-Designerinnen aktiv und erfolgreich gearbeitet, dennoch wurden Frauen bis auf wenige Ausnahmen nicht in die ›offizielle‹ Designgeschichte aufgenommen. Auch heute ist – trotz der Behauptung, die Geschlechterfrage im Grafik-Design sei obsolet – nur ein geringer Prozentsatz der tätigen Gestalterinnen öffentlich sichtbar.
Der vorliegende, opulent illustrierte Band zeigt Ursachen wie die konstruierte Synthese von Männlichkeit und künstlerischer Genialität auf und stellt wichtige Gestalterinnen vor. Zahlreiche Kurzbiografien vergegenwärtigen ihre Wege zur Professionalisierung, flankiert von Essays, Quellen und ausführlichen Gesprächen mit bekannten heutigen Designerinnen.

Wissenschaftliche Beiträge von Sabine Bartelsheim, Gerda Breuer, Ute Brüning, Jochen Eisenbrand, Ellen Lupton, Julia Meer, Ada Raev, Bettina Richter, Patrick Rössler, Martha Scotford and Judith Siegmund.
Programmatische Schriften von Paula Scher, Sheila Levrant de Bretteville, Natalia Goncharova, Ellen Lupton, Martha Scotford, Véronique Vienne, Astrid Stavro, Alissa Walker etc.
Interviews mit Irma Boom, Paula Scher, Sheila Levrant de Bretteville, Julia Hoffmann, ›Swiss Miss‹ Tina Roth Eisenberg, Katja M. Becker, Anna Berkenbusch, Heike Grebin, Gisela Grosse, Miriam and Nina Lambert, Iris Utikal and Judith Grieshaber.

WG5

280 Seiten
81 Duplex Abbildungen
Paperback
Format: 14,5 x 22,2 cm

ISBN 978-3-9811973-2-7

Gerda Breuer (Hg.): Architekturfotografie der Nachkriegsmoderne Wuppertaler Gespräche 5
stroemfeld Verlag, Frankfurt a.M.

Gestaltung: Marc Schwarzer

Das Registrieren des deutschen Städtebaus – seiner Zerstörung, der „langen Schatten der Trümmerzeit“ und des Neuaufbaus – hat vor allem die Fotografie unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges geleistet. Sie hat sich besondere Verdienste um die Aufhellung des ansonsten schnell ins Dunkel des geschichtlichen Gedächtnisses versinkenden Übergangszeit erworben und beginnt mit einer Architekturfotografie, die aus der Moderne kommt, neue Sichtweisen zu akzentuieren. In nicht unerheblichem Maße dürfte sie, wie die Architektur der fünfziger Jahre selbst, an einer Identitätskonstruktion der sogenannten Nachkriegsmoderne mitgewirkt haben.

ERRELL

2011

152 Seiten
über 100 Abbildungen in s/w und Farbe
Hardcover
Format: 22 x 20 cm

ISBN 978-3-9811973-2-7

Kunst und Krefeld e.V. (Hg.), Gerda Breuer, Ronny Loewy, Johannes Saenger:
Richard Errell. Deutschland – Israel – Schweiz. Stationen eines jüdischen Künstlerlebens.
Krefeld, 2011.

Gestaltung: Christof Becker

»Die Zeit, in der Errell mit dem Medium Fotografie in der Werbung zu arbeiten beginnt, ist einerseits gekennzeichnet von einer sich rasant entwickelnden Fototechnik – der preiswerten Kleinbildkamera und des Rollfilms beispielsweise –, andererseits aber auch von der Diskussion um eine zeitgemäße und selbstbewusste Fotografie. Sie will nicht mehr die höher gewertete freie Kunst als
»Kunstphotographie«, orientiert an der Malerei des 19. Jahrhunderts, nachahmen, sondern die ihr eigenen Bedingungen zur Geltung bringen – eine »fotografische Fotografie« sein, wie es Albert Renger-Patzsch, der bekannteste Vertreter der »Neuen Sachlichkeit«, nennt.«

Aus: Gerda Breuer: »Es liegt in der Luft« – Zur Werbegrafik der 20er und frühen 30er Jahre von Errell. In: Kunst & Krefeld e.V. (Hg.): Richard Errell. Deutschland – Israel – Schweiz. Stationen eines jüdischen Künstlerlebens, Krefeld 2011, S.
28–53, hier S. 42f.

CoverGRAEFF

2010

jovis Verlag Berlin
www.jovis.de

340 Seiten
133 farb. und 223 s/w Abbildungen
Hardcover
Format: 23 x 30 cm

ISBN 978-3-86859-057-9

Gerda Breuer (Hg.): Werner Graeff (1901–1978). Der Künstleringenieur.
jovis Verlag, Berlin, 2010.

Gestaltung: Christof Becker, Marc Schwarzer

Die Publikation wird von der Doppelausstellung »Es kommt der neue Ingenieur! Max Burchartz und Werner Graeff am Bauhaus« begleitet, die vom 20. Februar bis 18. April 2010 in den Meisterhäusern Kandinsky/Klee in Dessau–Roßlau gezeigt wird.

Der Katalog wird finanziert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach–Stiftung, Essen.

Werner Graeff kam 1921 ans Bauhaus und zählte nach seinem Studium bei Johannes Itten zu der äußerst impulsgebenden Gruppe der Bauhausstudenten um van Doesburg. Diese Zeit ist der Nucleus seiner Entwicklung zum vorwiegend konstruktivistischen Künstler. Er wurde Mitglied der niederländischen de Stijl-Gruppe und gründete mit dem Filmer Hans Richter die Zeitschrift »G«, wo er die Texte »Es kommt der neue Ingenieur« und »Wir wollen nicht länger Analphabeten sein« herausgab. 1927 war er PR-Chef der Architekturausstellung auf dem Weißenhof in Stuttgart, veröffentlichte die Bücher »Bau und Wohnung« sowie »Innenräume« und anschließend die Schrift »Es kommt der neue Fotograf!«. Seine Beschäftigung mit dem abstrakten Film intensivierte er zusammen mit Hans Richter. Graeff zählt zur Avantgarde dieser Zeit. 1934 emigrierte er nach Spanien und entfaltete auch weiterhin mit zahlreichen Aktivitäten das Werk eines äußerst produktiven Multitalents. Wie Burchartz wurde er Lehrer für Fotografie und Grafik an der Folkwang Schule in Essen und widmete sich in seinem Spätwerk der Malerei und der künstlerischen Gestaltung des Ruhrgebiets.

BurchartzCover

jovis Verlag Berlin
www.jovis.de

320 Seiten
168 farb. und 218 s/w Abbildungen
Hardcover
Format: 23 x 30 cm

ISBN 978-3-86859-058-6

Gerda Breuer (Hg.): Max Burchartz. 1887–1961. Künstler. Typograf. Pädagoge.
jovis Verlag, Berlin, 2010

Gestaltung: Julia Meer

Die Publikation wird von der Doppelausstellung »Es kommt der neue Ingenieur! Max Burchartz und Werner Graeff am Bauhaus« begleitet, die vom 20. Februar bis 18. April 2010 in den Meisterhäusern Kandinsky/Klee in Dessau–Roßlau gezeigt wird.

Der 1887 in Wuppertal geborene Max Burchartz kam, nach seiner Ausbildung zum Maler an der Kunstakademie Düsseldorf, ebenfalls 1921 nach Weimar, zählte zum Kreis der Künstler am Ort, die die Kurse von Theo van Doesburg besuchten, pflegte ein freundschaftliches Verhältnis mit Lehrern des Bauhauses und arbeitete in Buchveröffentlichungen mit ihnen zusammen. Wie Graeff nahm er an den entscheidenden Aktivitäten der elementaristischen Avantgarde teil. Und auch ähnlich wie dieser gab er seine Malerei auf. Er verschrieb sich nun ganz der Neuen Gestaltung in Typografie und Werbung. 1924 zog er aus diesem Grund ins Kerngebiet industrieller Entwicklung um: in das Ruhrgebiet und gründete in Bochum die Werbeagentur »werbebau«. Es entstand eine für diese Zeit ausgesprochen radikale Typografie. Er schrieb, ähnlich wie Graeff, zahlreiche programmatische Artikel in einschlägigen internationalen Fachzeitschriften und gab kunsttheoretische und -pädagogische Bücher heraus. Ab 1926 begann, mit Unterbrechungen, seine Lehrtätigkeit an der Folkwangschule in Essen. Burchartz' Kunst wird 1937 auf der Femeausstellung »Entartete Kunst« in München gezeigt, seine Malerei als »bolschewistische Entartung« diskreditiert. Nach dem Krieg wurde er wiederum Lehrer an der Folkwang Schule Essen. 1961 starb er in Essen; posthum erschien seiner Gestaltungslehre »Schule des Schauens«.

U1schwippert

jovis Verlag Berlin
www.jovis.de

688 Seiten
mit ca. 550 Abbildungen
Hardcover
Format: 24,2 x 30 cm

ISBN 978-3-86859-054-8

Gerda Breuer / Pia Mingels / Christopher Oestereich (Hg.): Hans Schwippert (1899–1973). Moderation des Wiederaufbaus. jovis Verlag, Berlin, 2010.

Gestaltung: Pia Mingels

Mit der Vita des Architekten Hans Schwippert (18991973) verbindet sich der architekturgestalterische Neuanfang der BRD. Unausläschlich im Gedächtnis geblieben ist den meisten Bundesbürgern sein Entwurf für das Deutsche Bundeshaus in Bonn 1948/49, das mit seiner lichtdurchfluteten Glasarchitektur, der kreisförmigen Anordnung der Sitze im Plenarsaal und dem sachlich-bescheidenen Interieur Politik in gewandelten Zeiten versinnbildlichte. Schwippert prägte indes in weiteren leitenden Funktionen den Geist des Wiederaufbaus: ob als langjähriger Vorsitzender des Deutschen Werkbundes, als Verfasser der Ausstellungskonzeptionen im Deutschen Pavillon der Brüsseler Weltausstellung 1958, als Direktor der Kunstakademie in Düsseldorf oder mit einem Hochhaus auf der INTERBAU 1957 im Hansaviertel Berlin. Nicht zuletzt wegen eines ausgeprägten Netzwerkes an Gleichgesinnten hatte er großen Einfluss auf die kulturelle Entwicklung der Nachkriegsdekaden.

Autoren: Gerda Breuer, Sandra Conzelmann-Wagner, Leif Hallerbach, Adam Oellers, Paul Sigel.
Mit einer Anthologie der Schriften von Schwippert, zusammengestellt von Christpher Oesereich.

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